Akademischer Industrial Engineer

Industrial Engineering ist eine wichtige Grundlage für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit eines modernen Unternehmens sowohl in Zeiten der Expansion als auch in Phasen der Konsolidierung.

Industrieunternehmen benötigen Industrial Engineers, um ihre Betriebsorganisation zu optimieren und neue Technologien zu implementieren. Industrial Engineers müssen nicht nur technische Prinzipien anwenden können, sondern auch fähig sein, Menschen und Projekte effizient zu organisieren und zu führen. Ziel des Lehrgangs „Akademischer Industrial Engineer“ ist es, dieses Management-Know-how zu vermitteln bzw. zu vertiefen.

Zielgruppe

Dieser berufsbegleitende Lehrgang spricht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in produktionsnahen Bereichen an, die mit Aufgaben konfrontiert werden, die eine Höherqualifizierung erforderlich machen. In vielen Unternehmungen stehen wichtige Projekte zur Durchführung an, seien es Restrukturierungsmaßnahmen oder die Einführung neuer Prozesse mit neuen Technologien, die umfangreiches, abteilungsübergreifendes Wissen erfordern. Es ist daher notwendig, diese Herausforderungen mit neuem Fach- und Methodenwissen zu meistern.

Menschen, die sich dieser praxisnahen, interdisziplinären Wissensverbreiterung stellen wollen, werden von uns durch diese wissenschaftlich fundierte Ausbildung unterstützt.

Wenn Sie bereits Führungskraft sind oder Lehrlinge anleiten, werden Ihnen vor allem die Themen Kommunikation und Human Ressource Management wertvolle Inputs liefern.

Voraussetzungen

Zugelassen können Personen werden, die über eine allgemeine Universitätsreife für eine inländische Universität oder Fachhochschule verfügen, oder die auf Grund ihrer beruflichen Tätigkeit, Erfahrungen und Leistungen über eine vergleichbare Qualifikation verfügen, wie z.B.:

  • HTL Reifeprüfung (Matura) mit mindestens 3 Jahren Praxis
  • AHS/BHS Reifeprüfung (Matura) mit mindestens 3 Jahren Praxis
  • Absolvierung einer Werkmeisterschule (Metallbereich, auch Elektrobereich mit Industriepraxis ist möglich) mit mindestens 3 Jahren Praxis
  • Technische Meister- oder Befähigungsprüfung (Metall oder Elektrotechnik) mit mindestens 3 Jahren Praxis
  • Technische Berufsausbildung (Lehre oder Fachschule) mit Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung mit mindestens 5 Jahren Praxis

Inhalte

1. Semester

  • Konstruktionslehre
  • Fertigungstechnik
  • Informatik
  • Kommunikations- und
    Präsentationstechnik
  • Informationsbeschaffung
 
      

2. Semester

  • Kostenrechnung und Kalkulation
  • Projektmanagement
  • Messtechnik
  • Werkstoffkunde
  • Qualitätsmanagement
  • Angewandte Statistik
 

3. Semester

  • Produktions- und Montagetechnik
  • Arbeitsvorbereitung
  • Controlling
  • Prozessanalyse und
    –modellierung
  • Investitionsrechnung
 
 

4. Semester

  • Wartung und Instandhaltung
  • Simulation
  • Produktionslogistik
  • Qualitätsmanagement II
  • Human Resource Management
  • Industrielle Kommunikation
 

    Zur Umsetzung der Theorie in die Praxis ist von jeder Teilnehmerin und von jedem Teilnehmer gegen Ende des Lehrganges eine Projektarbeit zu verfassen. Dies Projektarbeit wird bei der Abschlussprüfung präsentiert. Für diese Arbeit bietet sich die vertiefte Beschäftigung mit Problemstellungen aus dem eigenen betrieblichen Umfeld an.