Neue Angriffswege, automatisierte Schwachstellenanalyse und wirksame Schutzstrategien für IT-Dienstleister
Die Teilnehmer:innen erkennen, wie sie Datensouveränität als strategischen Wettbewerbsvorteil für ihr IT-Unternehmen positionieren können – und warum IT-Dienstleister eine besondere Verantwortung tragen, Europas digitale Unabhängigkeit voranzutreiben.
16370 Datensouveränität als Wettbewerbsvorteil in der IT Branche

Die Teilnehmer:innen erkennen, wie sie Datensouveränität als strategischen Wettbewerbsvorteil für ihr IT-Unternehmen positionieren können – und warum IT-Dienstleister:innen eine besondere Verantwortung tragen, Europas digitale Unabhängigkeit voranzutreiben. Sie lernen, bestehende Abhängigkeiten von großen US-amerikanischen Cloud-Anbietern und Softwareherstellern zu identifizieren und durch tragfähige europäische Open-Source-Alternativen zu reduzieren. Durch den Einsatz souveräner Lösungen bleibt mehr Wertschöpfung bei der/dem IT-Dienstleister:in selbst – statt Lizenz- und Cloud-Gebühren an außereuropäische Konzerne fließen die Margen in den eigenen Betrieb und in die Region.
Das Seminar vermittelt praxisnahe Wege, um digitale Souveränität schrittweise im eigenen Unternehmen und bei Kundinnen und Kunden umzusetzen – von der Datenhaltung über die Softwareauswahl bis hin zu zukunftsfähigen Geschäftsmodellen. Dabei wird aufgezeigt, wie offene, schnittstellenfreundliche Open-Source-Architekturen nicht nur Abhängigkeiten reduzieren, sondern zugleich als Digitalisierungs- und Produktivitätsbooster wirken: durch nahtlose Integration, individuelle Anpassbarkeit und den Wegfall proprietärer Lizenzhürden.
Die Teilnehmer:innen verstehen die aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen (DSGVO, EU Data Act, Gaia-X, NIS-2) und können diese gezielt als Verkaufsargumente für ihre Dienstleistungen einsetzen. Damit leisten sie einen konkreten Beitrag zur technologischen und wirtschaftlichen Souveränität Europas – und erschließen sich zugleich ein zukunftssicheres, alternatives Geschäftsfeld jenseits der Hyperscaler-Abhängigkeit. Im Ergebnis sind sie in der Lage, eine individuelle Roadmap zur Reduktion digitaler Abhängigkeiten im eigenen Unternehmen zu entwickeln und Kundinnen und Kunden kompetent zu souveränen IT-Lösungen zu beraten.
Die Zielgruppe
Unternehmer:innen sowie Geschäftsführer:innen und leitende Angestellte von Unternehmen der Berufsgruppe Informationstechnologie
Die Voraussetzungen
- Die Teilnehmer:innen verfügen über ein grundlegendes Verständnis der IT-Branche und typischer Geschäftsmodelle von IT-Dienstleister:innen
- Die Teilnehmer:innen haben erste Erfahrung mit IT-Projekten oder strategischer IT-Beratung
- Es sind keine technischen Spezialkenntnisse erforderlich – das Seminar richtet sich gezielt an Entscheider:innen und Führungskräfte aus IT-Unternehmen
Die Trainingsinhalte
- Dimensionen digitaler Souveränität und ihre strategische Relevanz für IT-Dienstleister
- Abhängigkeiten von Hyperscalern, SaaS-Lösungen und proprietären Formaten erkennen und bewerten
- Europäische Open-Source-Alternativen
- Gaia-X, Nextcloud, OpenStack sowie weitere europäische Cloud- und Softwareanbieter im strukturierten Überblick
- Einsatzmöglichkeiten sowohl für den eigenen Betrieb (Monitoring, Patchmanagement, Backup, Collaboration) als auch für Kundinnen und Kunden
- Rechtliche Rahmenbedingungen: DSGVO, EU Data Act, NIS-2, Schrems-Urteile – konkrete Auswirkungen auf IT-Dienstleister und deren Kundinnen und Kunden
- Datensouveränität als Geschäftsmodell: neue Umsatzpotenziale durch Beratung, Managed Hosting in EU-Rechenzentren, Open-Source-Implementierung und -Support – von der eigenen Toolchain bis zum Kundenprojekt
- Praxis und Strategie
- erfolgreiche Migrationsbeispiele
- Kosten-Nutzen-Vergleiche
- Risikobewertung
- Entwicklung einer unternehmensindividuellen Souveränitäts-Roadmap für den eigenen IT-Betrieb und das Dienstleistungsportfolio
Der Trainer/ Die Trainerin
Ing. Martin Prenninger
Geförderter Preis
Der Preis für dieses Seminar beträgt exklusiv für alle Mitglieder der Berufsgruppe Informationstechnologie OÖ € 79,--. Für die Mitglieder aus anderen Bundesländern wird das Seminar zum Preis von € 139,-- angeboten. Die Fachgruppe UBIT OÖ fördert € 60,--.
Beachten Sie bitte, dass pro Unternehmen nur eine oder maximal zwei Personen (Gewerbeinhaber und/oder leitender Mitarbeiter) teilnehmen können und diese Förderung erhalten, sofern beim Unternehmen die Berechtigung in der Fachgruppe aufrecht ist.