Use Cases, Best Practices und ein realistischer Blick auf Tools, Nutzen und Umsetzung
Die Teilnehmer:innen verlassen das Seminar mit einem klaren Bild davon, wo AI in ihrer eigenen Marken- und Marketingarbeit tatsächlich etwas bringt und wo sie Zeit kostet statt spart.
16402 Online-Seminar: KI und Kreativität - Generative AI im Jahr 2027

Das Seminar ist als Werkstatt angelegt: Jede:r arbeitet am eigenen Briefing oder Projekt und durchläuft damit die typischen Stationen der Markenarbeit, von der Positionierung über Text und Bild bis zur Content-Arbeit für Blog, Social Media und AI-Suche. Dabei kommen die Werkzeuge zum Einsatz, mit denen der Trainer selbst täglich arbeitet: ChatGPT und Claude für Strategie und Text, Perplexity für Recherche und Sichtbarkeitsprüfung, Midjourney und die Bildfunktionen von ChatGPT und Canva für visuelle Markenbildung.
Am Ende steht kein allgemeiner Tool-Überblick, sondern ein Raster, das sich direkt auf laufende Projekte anwenden lässt: welche Phasen der Markenbildung sich für AI eignen, welche nicht, wie man das intern begründet und wie man Erfolg misst. Dazu ein eigener Fahrplan mit den drei Entscheidungen, die im eigenen Betrieb als nächstes anstehen.
Die Zielgruppe
Unternehmer:innen sowie Geschäftsführer:innen und leitende Angestellte von Unternehmen der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
Die Voraussetzungen
- Ideal für Einsteiger:innen sowie auch Fortgeschrittene im Thema KI
- Beruflicher Bezug zu Marke, Marketing oder Kreativarbeit
- Eigener Laptop | Tipp: mit zweitem Bildschirm für Zoom und Tools parallel
- Vorab angelegte kostenlose Konten bei ChatGPT und Claude. Midjourney ist kostenpflichtig und optional, die Bildübungen gehen auch mit ChatGPT oder Canva
- Optional: Ein eigenes Projekt oder Briefing (max. eine halbe Seite), das bis eine Woche vor dem Seminar eingereicht wird und den ganzen Tag als Arbeitsgrundlage dient.
Die Trainingsinhalte
Standortbestimmung: Wo AI 2027 in Kreativarbeit wirklich steht
- Kurzer Überblick über die Werkzeugklassen Text, Bild, Video, Audio und agentische Systeme: was sich 2027 wofür eignet
- Einstiegsübung: Alle geben ihr eigenes Briefing unverändert in ChatGPT und Claude ein. Das Ergebnis zeigt, wie austauschbar AI ohne Steuerung arbeitet und ist der Maßstab für den Rest des Tage
- Tools: ChatGPT, Claude
Markenstrategie: Wo AI hilft, wo sie die falschen Antworten gibt
- AI als Sparringspartner für Positionierung: Widerspruch einholen, blinde Flecken finden, Zielgruppen und Wettbewerber durchspielen
- Recherche mit Quellen statt Behauptungen: Markt- und Wettbewerbsbild in Perplexity aufbauen und prüfen
- Übung: Die eigene Positionierung so schärfen, dass AI sie nicht mit einem Standardsatz beantworten kann
- Tools: Claude, ChatGPT, Perplexity
Kreativprozess und Text: Sparringspartner oder Ersatz für den ersten Gedanken
- Die Median-Falle: warum AI-Texte gleich klingen und wie man mit Briefing, Beispielen und Kuratierung dagegen arbeitet
- Tonalitätsprofil bauen: die Sprache der eigenen Marke so beschreiben, dass ein Modell sie hält. Anlage als Claude Project bzw. ChatGPT-Projekt mit eigenen Anweisungen
- Übung: Aus dem eigenen Briefing Ideen und einen Text entwickeln, der die Einstiegsübung erkennbar schlägt
- Tools: Claude (Projects), ChatGPT (Projekte, Custom Instructions)
Visuelle Markenbildung: Bildgenerierung im Praxistest
- Bildsprache statt Einzelbild: Stilreferenzen, Konsistenz über mehrere Motive, typische Brüche und wie man sie erkennt
- Vergleich der Werkzeuge an derselben Aufgabe: Midjourney, Bildgenerierung in ChatGPT, Canva AI
- Übung: Moodboard oder Key Visual für die eigene Marke und Prüfung, wo die Markenkonsistenz reißt
- Tools: Midjourney, ChatGPT (Bildgenerierung), Canva
AI in der Content-Arbeit: SEO, GEO, Blog und Social Media
- Sichtbarkeit verschiebt sich: Neben der Google-Suche zitieren ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews Inhalte direkt. Was sich damit für Blog- und Website-Texte ändert (GEO) und was von klassischem SEO bleibt
- Content-Kern statt Content-Masse: aus Positionierung (Werkstatt 1) und Tonalitätsprofil (Werkstatt 2) die Themen ableiten, zu denen die Marke etwas zu sagen hat, und daraus Blogartikel und Social-Media-Beiträge entwickeln, die zitierbar bleiben statt austauschbar
- Übung: Aus dem Text aus Werkstatt 2 einen Blogabschnitt und einen LinkedIn-Post erzeugen. Prüfung mit Perplexity: Würde eine AI-Suche diesen Inhalt zitieren, und erkennt man die Marke noch?
- Tools: Claude, ChatGPT, Perplexity; Canva für das Visual
Grenzen und Fahrplan: Recht, Haftung, Reputationsrisiken
- Urheberrecht an AI-Ergebnissen, Kennzeichnungspflichten nach EU AI Act, Datenschutz bei Kundendaten in AI-Tools, Haftung für Fehler in Inhalten
- Reputationsrisiken: wann AI-Nutzung der Marke schadet und wie man intern Regeln dafür setzt
- Eigener Fahrplan: drei Entscheidungen, die im eigenen Betrieb als nächstes anstehen, mit Begründung und Messgröße
Aufgrund der dynamischen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz kann es zu inhaltlichen Anpassungen kommen.
Der Trainer/ Die Trainerin
Gerald Hensel
Geförderter Preis
Der Preis für dieses Seminar beträgt exklusiv für alle Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation OÖ € 109,--. Für die Mitglieder aus anderen Bundesländern wird das Seminar zum Preis von € 179,-- angeboten. Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation OÖ fördert € 70,--.
Beachten Sie bitte, dass pro Unternehmen nur eine oder maximal zwei Personen (Gewerbeinhaber und/oder leitender Mitarbeiter) teilnehmen können und diese Förderung erhalten, sofern beim Unternehmen die Berechtigung in der Fachgruppe aufrecht ist.