Kosten gezielt steuern, Wirtschaftlichkeit verbessern
Für Instandhaltungsleiter:innen, Meister:innen und Controller:innen: Machen Sie Instandhaltung messbar und wirtschaftlich. Sie lernen Kostenanalyse, Budgetierung, relevante Kennzahlen, interne Stundensätze und Lagercontrolling – praxisnah anhand von Rechenbeispielen und Fallstudien aus der Industrie.2934 Instandhaltungscontrolling
Beschreibung des Kurses
Dieser Kurs zeigt, wie Instandhaltungskosten systematisch analysiert, geplant und gesteuert werden können. Sie lernen die wichtigsten Methoden des Instandhaltungscontrollings, von Budgetierung und Soll-Ist-Vergleichen bis hin zu relevanten Kennzahlen. Im Fokus stehen Kostenoptimierung, Anlagenwirtschaftlichkeit und die Bewertung von Instandhaltungsmaßnahmen. Praxisnah erfahren Sie, wie interne Stundensätze ermittelt werden und wie Instandhaltungskennzahlen für fundierte Managemententscheidungen genutzt werden können. Anhand konkreter Beispiele werden Kosten- und Leistungszusammenhänge analysiert und Verbesserungspotenziale identifiziert.
Die Zielgruppe
Der Kurs richtet sich an
- Instandhaltungsleiter:innen
- Meister:innen
- Produktionsverantwortliche
- und Controller:innen, die Instandhaltung messbar und wirtschaftlich weiterentwickeln möchten.
Die Trainingsinhalte
- Grundlagen des Instandhaltungscontrolling
- Kostenrechnung in der Instandhaltung
- Planung und Budgetierung in der Instandhaltung
- Kennzahlen des Instandhaltungscontrollings
- Ersatzteil- und Lagercontolling
- „Make or Buy“-Entscheidungen
- Rechenbeispiele und Fallstudien aus der Industrie
Die Trainingsziele
Nach dem Training können Sie:
- Instandhaltungskosten systematisch analysieren und bewerten
- Budgets planen, Forecasts erstellen und Abweichungen beurteilen
- relevante Kennzahlen auswählen, interpretieren und für Steuerungsentscheidungen nutzen
- interne und externe Stundensätze ermitteln
- Kosten- und Leistungszusammenhänge der Instandhaltung erkennen
- die Wirtschaftlichkeit von Instandhaltungsmaßnahmen beurteilen
- Verbesserungs- und Einsparpotenziale identifizieren und bewerten
- fundierte Entscheidungen zwischen Reparatur, Wartung und Investition treffen
Der Trainer/ Die Trainerin
Mag. Thomas Steininger
FAQ (Häufige Fragen)
- Warum braucht man Instandhaltungscontrolling?
Es schafft Transparenz über die tatsächlichen Kosten der Instandhaltung und zeigt, wo Einsparpotenziale liegen. Ohne systematische Kostenerfassung fehlt die Grundlage für fundierte Entscheidungen zwischen Reparatur, Wartung und Investition.
- Welche Kennzahlen sind im Instandhaltungscontrolling relevant?
Zentral sind Kennzahlen zur Anlagenwirtschaftlichkeit, zu internen und externen Stundensätzen sowie zum Ersatzteil- und Lagercontrolling. Sie bilden die Basis für Soll-Ist-Vergleiche und Steuerungsentscheidungen im Instandhaltungsmanagement.
- Was unterscheidet Instandhaltungscontrolling vom klassischen Controlling?
Instandhaltungscontrolling fokussiert sich auf spezifische Größen wie Anlagenverfügbarkeit, Wartungskosten pro Anlage oder Make-or-Buy-Entscheidungen bei Instandhaltungsleistungen – Größen, die im allgemeinen Controlling keine Rolle spielen. Es verbindet klassische Kostenrechnung mit technischem Fachwissen zur Anlagenwirtschaft.