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Vermeidung von aufsichtsrechtlichen und zivilrechtlichen Risiken
Seit Anfang 2018 wurde durch die MiFID II die Wertpapierberatung auf völlig neue Beine gestellt. Wir bieten Ihnen in diesem Seminar der IC Unternehmer Akademie eine kompakte Zusammenfassung über den gesamten Rechtsrahmen des Wertpapieraufsichtsgesetzes 2018. Themen wie Kundenkategorien, Kundeninformation sowie Eignungs- und Angemessenheit von Wertpapierdienstleistungen werden im Detail praxisgerecht behandelt. Sie erfahren mehr über die Compliance Bestimmungen und über die aufsichtsrechtliche Tätigkeit der FMA. Der Vortragende Roland Dämon (FMA) ist seit vielen Jahren mit Wertpapieraufsicht betraut und steht für Ihre Fragen zur Verfügung. Holen Sie sich Ihren Wissensvorsprung und sicheren Sie sich Ihren Platz.
Von A wie Alternativfinanzierung bis Z wie Zielmarkt
Auf der Suche nach einer attraktiveren Rendite interessieren sich in der gegenwärtigen Niedrigzinsphase immer mehr Anleger für Veranlagungen, die häufig höhere Erträge versprechen. Veranlagungen können in unterschiedlichsten Gestaltungsformen auftreten, etwa als unverbriefte Genussrechte, Kommanditbeteiligungen oder als qualifiziertes Nachrangdarlehen. Für Vermögensberater ist daher der Vertrieb derart vielfältiger Produkte durchaus herausfordernd, gehen damit doch verschiedenste Pflichten einher, die nicht immer auf den ersten Blick offensichtlich sind. Vermeintlich leichter zu beantworten sind noch die Fragen, wann eine Veranlagung die Prospektpflicht auslöst und welcher Prospekt dann vorliegen muss. Komplexer wird es hingegen schon hinsichtlich des WAG und der Frage, inwieweit dieses auf Veranlagungen anzuwenden ist, handelt es sich doch bei diesen um keine Finanzinstrumente iSd WAG: "Muss man einen Zielmarkt definieren, ist man beim Erhalt von Provisionen frei oder muss man dem Kunden eine Qualitätsverbesserung bieten und worüber ist dieser überhaupt zu informieren?" Ergänzend kommt noch die anlegerfreundliche Judikatur der österreichischen Gerichte hinzu, welche die Anforderungen an den Vermögensberater noch weiter konkretisieren. Irrt sich der Berater auch nur bei einem dieser Themen, führt dies in den meisten Fällen schnurstracks zu Haftung gegenüber dem Anleger. Diese trifft ihn dann (zumeist) direkt, ist er doch unmittelbar Adressat der vom Gesetz auferlegten Pflichten. Ziel des Seminars ist es daher anhand von Beispielen aus der Praxis aufzuzeigen, welche konkreten Vorgaben Sie beim Vertrieb von Veranlagungen beachten müssen, wie Sie Stolpersteine umgehen und so Haftungsfälle vermeiden können.