4356 Lötaufsicht

Qualifizierung zum Lötaufsichtspersonal

Die Ausbildung „Lötaufsicht“ vermittelt essenzielles Know-how in der Löttechnik für metallische Werkstoffe, mit Fokus auf Qualitätssicherung und Normen. Nach dem Kurs sind die Teilnehmer befähigt, Lötprozesse fachgerecht zu überwachen und hohe Qualitätsstandards im Betrieb sicherzustellen.
ORT WIFI Linz
Wiener Straße 150
4021 Linz
ZEIT 40 Trainingseinheiten
LERNMETHODE Trainer:in, bei Bedarf Lernplattform
TEILNAHME persönlich vor Ort
2.500,00 eur

4356 Lötaufsicht

Beschreibung des Kurses

Hartlötverbindungen haben sich in der Metallbearbeitung und im handwerklichen Bereich seit Langem bewährt, da sie eine hohe Stabilität und Belastbarkeit bieten. Damit eine Lötverbindung zuverlässig hält, sind eine gründliche Vorbereitung, eine fachkundige Durchführung sowie die Wahl passender Lote und Flussmittel ausschlaggebend. Gleichzeitig erfordert die Beurteilung der Verbindungsqualität umfangreiche Kenntnisse – häufig zeigen sich mögliche Schwachstellen erst während des späteren Anlagenbetriebs.

Die Ausbildung zur Lötaufsicht vermittelt umfassendes Fachwissen zu Lötprozessen für metallische Werkstoffe. Im Mittelpunkt stehen dabei die Qualitätssicherung und das korrekte Anwenden relevanter Normen. AbsolventInnen dieser Ausbildung können nach Abschluss sicherstellen, dass die hohen Anforderungen an professionelle Lötprozesse im Betrieb eingehalten werden. Das Angebot richtet sich an Fachkräfte, die Lötarbeiten durchführen oder überwachen und Verantwortung für einwandfreie Ergebnisse übernehmen. Ergänzt wird die Ausbildung durch praxisnahe Hinweise und nützliche Techniken für die Herstellung hochwertiger, fehlerfreier Lötverbindungen.

Die Zielgruppe

Schweißaufsichtpersonen mit Interesse an der Vertiefung ihrer Kenntnisse im Bereich Löttechnik, TechnikerInnen und MeisterInnen aus der Löttechnik

Die Trainingsinhalte

Tag 1:

  • Löten und ihre Anwendungsbereiche
  • Löttechnische Grundlagen
  • Werkstoffe
  • Hilfs- und Zusatzwerkstoffe
  • Beschichtungen/Grundwerkstoff

Tag 2:

  • Beschichtungen/Grundwerkstoff
  • Konstruktive Vorraussetzungen
  • Normen und Regelwerke
  • Arten der Qualifizierung
  • Erstellung einer Lötanweisung in Theorie und Praxis

Tag 3:

  • Ausbildung und Qualifizierung im Bereich der Löttechnik
  • Einblick in die Druckgeräterichtlinie
  • Dokumentation (Arbeisanweisung, Prüfprotokolle,..)
  • Praxis

Tag 4:

  • Qualitätssicherung
  • Prüfen von Lötverbindungen
  • Arbeitssicherheit
  • Zusammenfassung

Tag 5:

  • Praxis
  • Prüfung (Theorie + Praxis) - ab 15 Uhr

Die Trainingsziele

  • Fachkompetenz im Hartlöten aufbauen: Die TeilnehmerInnen erwerben ein tiefgehendes Verständnis für Werkstoffe, Lötverfahren, Lote und Flussmittel sowie deren korrektes Zusammenspiel.
  • Qualitätsanforderungen sicher beherrschen: Vermittlung aller relevanten normativen Vorgaben und Qualitätsstandards, die bei der Planung, Durchführung und Überwachung von Lötprozessen einzuhalten sind.
  • Fehler vermeiden und bewerten können: Erkennen typischer Fehlerquellen, fachgerechte Bewertung von Lötverbindungen und sichere Einschätzung möglicher Risiken in Betrieb und Praxis.
  • Prozesse im Betrieb verantwortungsvoll überwachen: Die Teilnehmer:innen werden befähigt, Lötprozesse im Unternehmen zu steuern, zu dokumentieren und deren Qualität dauerhaft sicherzustellen.
  • Praxisorientierte Fähigkeiten ausbauen: Anwendung bewährter Methoden, Tipps und Techniken, um reproduzierbar hochwertige und fehlerfreie Lötverbindungen zu erzielen.

Ihr Qualifikationsnachweis

Abschlusszeugnis