4631 Informationsveranstaltung Ausbildung Kunststoff 3D-Druck-Gewerbe

Mit der kompakten, berufsbegleitenden Ausbildung erlangen Sie die Kenntnisse, die Sie zum professionellen 3D-Druck-Dienstleister machen. Informieren Sie sich über den Lehrgang und den Weg zur 3D-Druck-Gewerbeberechtigung.

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4631 Informationsveranstaltung Ausbildung Kunststoff 3D-Druck-Gewerbe

Einleitung:

Sobald 3D-Drucke nicht mehr nur als Anschauungsmodelle dienen, sondern funktionelle 3D-Druckteile verantwortungsvoll gedruckt werden, braucht es einiges an Know-how! Der Nachweis von entsprechenden Kenntnissen ist für das Erlangen einer Kunststoff-3D-Druck-Gewerbeberechtigung erforderlich.

Mit dieser kompakten, einsemestrigen und berufsbegleitenden Ausbildung erlangen Sie genau die Kenntnisse, die Sie zum professionellen 3D-Druck-Dienstleister mit Gewerbeberechtigung machen.

Die Zielgruppe:

Personen mit Lehrabschluss, HTL-Abschluss oder einer vergleichbaren Qualifikation, die ein auf 3D-Druck eingeschränktes Kunststoffverarbeiter-Gewerbe anmelden möchten.

  • Start-Ups, die Kunststoff-3D-Produkte anbieten möchten.
  • Personen aus Industrie, Gewerbe und Handwerk, die 3D-Druck in der Produktion einsetzen wollen.
  • Personen, die 3D-Druck-Dienstleistungen ergänzend zu einer bestehenden Gewerbeberechtigung anbieten wollen.

Die Voraussetzungen:

  • Lehrabschluss oder HTL-Abschluss.
  • Für Personen mit Lehrabschluss im Kunststoff-Bereich entfällt das Basismodul 4632.

Die Trainingsziele:

Die Ausbildung besteht aus drei Modulen mit folgenden Inhalten:

Basismodul - 4632K (entfällt für Personen mit Lehrabschluss im Kunststoffbereich):

  • Sie haben einen Überblick über die Grundlagen der Polymertechnik.
  • Sie kennen wesentliche Eigenschaften der Materialien und wichtige Parameter der Werkstoffkunde.
  • Sie kennen die verschiedenen Verfahrensgrundlagen des 3D-Drucks.

Modul 1 - 4633K:

  • Sie haben vertieftes Wissen zu den 3D-Druck-Verfahren und Druckersystemen.
  • Sie kennen Beispiele für Anwendersoftware und können diese bedienen.
  • Sie können Material effizient beschaffen und umweltgerecht entsorgen.
  • Sie wissen um die Bedeutung von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit.
  • Sie kennen die wesentlichen rechtlichen Grundlagen, Normen und Richtlinien.
  • Sie setzen dieses Wissen in einer 3D-Druck Projektarbeit um.

Modul 2 - 4634K:

  • Sie haben vertieftes Wissen zu den Werkstoffen für die additive Fertigung.
  • Sie können Verfahren zur Material- und Oberflächenbehandlung sowie Materialcharakterisierungsmethoden anwenden.
  • Sie können eine wirksame Qualitätssicherung und -kontrolle implementieren.
  • Sie kennen wichtige Designgrundsätze, und können Bauteile konzipieren und optimieren.
  • Sie vertiefen Ihr Wissen zu Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, sowie zu den Normen, Richtlinien und Rechtsthemen.

Der Lehrgang endet mit einer Abschlussprüfung am Ende von Modul 2.

Hinweis:

Nach erfolgreichem Abschluss des gesamten Lehrgangs und der Abschlussprüfung am Ende des Moduls 2 erhalten Sie eine positive Stellungnahme der Fachvertretung Kunstoffverarbeiter zum Vorliegen der individuellen Befähigung. Diese Bestätigung dient zur Vorlage bei der Gewerbebörde im Zuge der Gewerbeanmeldung für ein auf 3D-Druck eingeschränktes Kunststoffverarbeiter-Gewerbe.